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Tierschützern Hochtaunus e.V.



August 2020


Unsere Katzenkinderzimmer sind voll belegt…

Am 16.7.20 bekam unsere Katzenpflegemutti Gabi einen besorgten Anruf von einer Freundin aus Nieder-Ramstadt, die ein kleines miauendes Katzenbaby mit entzündeten Augen mitten auf einer Wiese gefunden hatte und weder einen Tierarzt noch einen ansässigen Tierschutzverein erreichen konnte.

Auch wenn unsere Pflegestellen zur Zeit alle belegt sind, haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das arme Baby aufnehmen zu können. Da es an Katzenschnupfen erkrankt war, mussten wir es erst einmal separieren.

Man macht sich dann natürlich Gedanken, ob nicht noch mehr kleine Kätzchen in der Nähe sein könnten. Am nächsten Tag machte sich ein Mitglied von uns auf den Weg, um genau das herauszufinden. In der Tat konnte sie den Bauernhof ausfindig machen, wo es vor lauter Katzen in allen Altersstufen nur so wimmelte. Die meisten der armen Tiere sind an Katzenschnupfen erkrankt und laut Auskunft des Hofbesitzers ist kein Tier kastriert. Wie viele Katzen es sind weiß auch niemand, aber vier tote Tiere habe man schon gefunden.

Die Hofbesitzer waren insofern kooperativ, als das sie uns erlaubt haben, alle Katzen dort kastrieren zu lassen, allerdings nur wenn wir die Kosten dafür übernehmen.

Zwei kleine Kitten haben wir direkt mitgenommen, da beide schwer erkrankt waren und es höchste Zeit war, sie behandeln zu lassen. Wir sind froh und sehr dankbar, dass eine liebe Katzenfangexpertin und gute Bekannte von uns sich bereit erklärt hat, dort eine Fang-und Kastrationsaktion durchzuführen.

Die kleinen Katzenkinder die in unserer Obhut sind, wurden tierärztlich behandelt und versorgt. Leider hat es ein kleines Katzenkind nicht geschafft und ist verstorben. Das ist für uns alle immer ein schrecklicher Verlust und wir sind sehr traurig. Wir hoffen, dass die beiden kleinen Fellnasen, denen es aktuell sehr gut geht, wachsen und gedeihen. In 6 Wochen hoffen wir dann sie vermitteln zu können.

Zur Zeit stehen wir wirklich vor großen finanziellen Herausforderungen. Die Tierarztkosten sind hoch, viele kranke Tiere wurden und werden behandelt. Sehr, sehr viele nicht kastrierte Katzen wurden und werden kastriert, die Kosten hierfür laufen ebenfalls in der Regel über uns.

Corona bedingt fanden bis jetzt keine Veranstaltungen statt, also haben wir außer unseren Mitgliedsbeiträgen und Spenden keinerlei Einnahmequellen. Das bereitet uns zunehmend Sorgen.

Ganz oft bezahlen wir Tierarztkosten privat aus eigener Tasche, um den Verein zu entlasten. Bei der großen Anzahl an Tieren, die wir momentan beherbergen, ist dies aber nur eingeschränkt möglich.

Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende, sie kommt zu 100% unseren Tieren zugute  (Bankverbindung: Frankfurter Volksbank, IBAN: DE16 5019 0000 4101 3500 59)


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Mitglied beim Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.